SYZ-Gruppe wird Ertragserwartungen gerecht und stellt sich für langfristiges Wachstum auf

  • SYZ-Gruppe weist robusten konsolidierten Betriebsertrag von CHF 184,1 Mio. und einen Nettoertrag von CHF 2,5 Mio. aus

  • Harte Kernkapitalquote (CET1) stieg auf 21,3 %; Betriebskosten sanken auf CHF 164,4 Mio.

  • 2018 hat die SYZ-Gruppe die Sparte Private Markets gegründet, die Nachfolgeplanung für
    anque SYZ vorgestellt und Ernennungen in wichtigen geschäftsführenden Positionen bekannt gegeben

  • Wechsel zu einer neuen Technologie-Plattform sowie Optimierung von Banktätigkeiten aus der Schweiz

Die schweizerische Bankengruppe SYZ meldet solide Renditen in ihren Geschäftsbereichen, einschliesslich der Bereiche diskretionäres Fondsmanagement und Private Markets. Der Nettoertrag belief sich auf CHF 2,5 Mio. 2018 war ein Jahr der Weiterentwicklung. Die Gruppe leitete die Nachfolgeplanung ein, startete eine Private-Markets-Sparte und besetzte eine Reihe von wichtigen Positionen. So wurde William Nott zum neuen Chief Executive Officer von SYZ Asset Management ernannt.

 

Weiterentwicklung der Führungsstruktur

Im Zuge der Positionierung ihres Angebots für Unternehmer der nächsten Generation begann SYZ 2018 mit der Weiterentwicklung ihrer Führungsstruktur. Marc Syz kam in die Gruppe und startete SYZ Capital, und William Nott wurde zum CEO von SYZ Asset Management bestellt. Herr Nott war zuvor CEO und Chairman von M&G Securities und er ist Verbandspräsident der European Fund and Asset Management Association.

Eric Syz gab seine Entscheidung bekannt, mit Wirkung ab Februar 2019 als CEO von Banque SYZ zurückzutreten, um die strategische Vision für die Gruppe weiterzuverfolgen. Er bleibt  weiterhin CEO der SYZ-Gruppe. An die Stelle von Eric Syz als CEO von Banque SYZ trat der seit 2018 stellvertretende CEO der SYZ-Gruppe, Yvan Gaillard, und der Verwaltungsrat ernannte Nicolas Syz zum Head of SYZ Private Banking.

 

Zugang zu Private Markets

2018 erweiterte die Gruppe ihr Investment-Angebot für Kunden durch den Start eines innovativen Geschäftsbereichs für Private Markets, SYZ Capital, unter Führung von Marc Syz. Die Anlageklasse, zu der bislang weitgehend nur institutionelle Kunden oder semi-institutionelle Privatkunden Zugang hatten, bietet qualifizierten Anlegern ein Instrument zur Diversifizierung ihrer Portfolios, besonders im derzeitigen makroökonomischen Umfeld. SYZ Capital bietet den Kunden nur Anlagen an, in die SYZ Capital zuerst investiert hat.

«Im letzten Jahr ging es vor allem um die langfristige Positionierung unseres Geschäfts entsprechend dem Bedarf unserer Firmenkunden an alternativen und aktiven Strategien», sagt Eric Syz, CEO der SYZ-Gruppe. «Wir sind stolz auf die von uns im Zuge der Weiterentwicklung des Geschäfts mit einer neuen Generation gemachten Fortschritte», so Eric Syz weiter. 

 

In einer neuen Zeit den richtigen Weg finden

Im Laufe des Jahres traf SYZ die Entscheidung, ihre Private-Banking-Tätigkeiten aus der Schweiz heraus zu zentralisieren und die Beteiligung an Banca Albertini an die Ersel-Gruppe zu verkaufen. Dies hatte Auswirkungen auf das verwaltete Vermögen und senkte die Kosten. Zudem baute die Gruppe in Zürich Kapazitäten für das diskretionäre Fondsmanagement auf und begann mit der Anwendung von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Governance) bei der Auswahl von Emittenten im Bereich der festverzinslichen Anlagen von SYZ. Darüber hinaus bot die Privatbank erstmals Hypotheken- und Finanzplanungslösungen für inländische Kunden in der Schweiz an.

 

Geschäftsjahr 2018

Für Kunden, die zur Ergänzung ihrer passiv vorgenommenen Anlagen in aktive High-Conviction-Strategien investierten, waren die Finanzmärkte schwierig. Der negative Einmaleffekt aus dem Verkauf von Banca Albertini, nachteilige Marktauswirkungen und konjunkturbedingte Entwicklungen der Performance im letzten Quartal des Jahres 2018 trugen zu einem Rückgang des verwalteten Vermögens um 22 % bei. Dieses erreichte zum 31. Dezember CHF 28,8 Mrd.

Die SYZ-Gruppe wies einen konsolidierten Betriebsertrag von CHF 184,1 Mio. aus. Die Gruppe erzielte auch Effizienzeffekte: Die Betriebskosten sanken um CHF 28,7 Mio. auf CHF 164,4 Mio. Um ihren Verwaltungs- und Reporting-Service für die Kunden weiterzuentwickeln, wechselte SYZ im Laufe des Jahres mit ihrer Technologie-Plattform erfolgreich zu einem neuen Anbieter. Diese Einmalkosten trugen dazu bei, dass die Gruppe einen Nettoertrag von CHF 2,5 Mio. auswies.

Das konsolidierte Eigenkapital beträgt CHF 288,8 Mio. und bleibt somit auf solidem Niveau. Dadurch werden die Unabhängigkeit und die Finanzkraft der Gruppe weiter verbessert. Die harte Kernkapitalquote (CET1) verbesserte sich. Ende 2018 betrug diese21,3 % (2017: 18,4 %), weit über dem in der Schweiz aufsichtsbehördlich vorgegebenen Mindestwert.